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PfadiLager - Die FoodCoop im Pfadfinderheim

Eine FoodCoop oder Lebensmittelkooperative ist eine Gruppe von Haushalten, die gemeinsam bei verschiedenen Bauern aus der Region bestellt. In Österreich gibt es bereits zahlreiche solcher Initiativen in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Die Mitglieder können dabei selbst bestimmen, wie diese Bestellgemeinschaft ausschauen soll. Rechtlich sind die meisten FoodCoops als Verein organisiert, auch wir in Gmunden. In Gmunden funktioniert die FoodCoop zurzeit folgendermaßen:

Homepage, Bestellung, Bezahlung:

Ihr meldet euch auf unserer Homepage einfach an. Dann werdet ihr freigeschalten und bekommt ein Passwort zugesandt. Damit könnt ihr euch einloggen und bestellen. Alles was bis Dienstag Mitternacht bestellt wird, wird dann am darauffolgenden Freitag geliefert. Für die Bezahlung überweist jedes Mitglied Geld auf das FoodCoop-Konto und lädt damit sein Guthaben auf. Auf der Homepage muss dann unter „Meine Daten“ noch der Betrag eingegeben werden, der überwiesen wurde. Bei der Bestellung wird der Wert des Einkaufes vom Guthaben des Mitgliedes abgezogen. Wenn sich das Guthaben dem Ende zuneigt überweist das Mitglied wieder Geld auf das FoodCoop-Konto. Einmal im Monat wird mit jedem Lieferant abgerechnet und das Geld wird vom FoodCoop-Konto an die Lieferanten überwiesen. Außerdem bekommen die Lieferanten die Unterlagen, die sie für ihre Buchhaltung benötigen.

Es ist außerdem ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen: 3€ /Monat für Singles und Paare und 5€/Monat für Familien. Wenn ihr gleich für ein ganzes Jahr zahlen wollt, dann sind es 30€ bzw. 50€.

Anlieferung und Abholung:

Die Bauern bringen bis Freitag um 16:00 die bestellte Ware in den Lagerraum im Pfadfinderheim (Schlachthausgasse 7, Gmunden). Ab dann kann jeder sich seine Bestellung abholen. Ein oder zwei Mitglieder der FoodCoop sind ab dann auch im Lagerraum und geben die Waren aus bzw. achten darauf, dass jedeR das bekommt, was er oder sie bestellt hat. Damit es für jeden einzelnen möglichst wenig Aufwand ist soll diese Lagerbetreuung „im Radl“ einmal von jedem gemacht werden.

Welche Lieferanten sind dabei?

Es hängt von den Mitgliedern ab, welche Lieferanten aufgenommen werden. Dabei spielt der Aspekt der Regionalität eine große Rolle. Das Sortiment muss nicht unbedingt nur auf Lebensmittel reduziert sein: Wenn zum Beispiel ein kleiner, regionaler Betrieb entdeckt wird, der Holzspielzeug produziert, können auch solche Produkte aufgenommen werden. Beim Fairteiler Scharnstein (www.fairteiler-scharnstein.at) kann man zum Beispiel auch Gutscheine für Massageeinheiten kaufen. Es kann auch ein System entwickelt werden, wie man Dienstleistungen wie Rasenmähen oder Reparaturarbeiten über die FoodCoop beziehen kann!

Es gibt also vielerlei Möglichkeiten eine FoodCoop zu gestalten! Auf der Seite www.foodcoops.at findet ihr Links zu anderen FoodCoops und könnt euch ansehen, wie diese funktionieren.

Wenn ihr euch außer der Lagerbetreuung sonst irgendwie einbringen wollt, meldet euch! Wir sind ein Verein, und leben von den unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten unserer Mitglieder. Hier ein paar Beispiele, welche Aufgaben man übernehmen kann: E-Mailverwaltung, monatliche Abrechnung mit den Lieferanten, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedertreffen organisieren, Besuche bei Lieferanten organisieren, Gestaltung des Lagerraumes, Interessante Veranstaltungen auf der Homepage oder per Mail ankündigen...